100 Jahre Laeiszhalle - Musikhalle Hamburg

Im Jahre 1908 erhielt Hamburg mit der Musikhalle „eine würdige Stätte für die Ausübung und den Genuss edler und ernster Musik". So beabsichtigte es der Hamburger Reeder Carl Heinrich Laeisz mit seiner großzügigen Spende. „Getauft" auf den Namen des Spenders wurde sie allerdings erst Anfang 2005.
Die Laeiszhalle ist ein Ort, an dem Musik gespielt wird – neben „Edlem und Ernstem" längst auch Jazz, Pop und anderes. Doch ist hier seit 100 Jahren sehr viel mehr passiert! Lampenfieber, zerbrochene Taktstöcke, Liebeswerbungen, unfreiwillige Husteinlagen, vergessene oder doppelte Eintrittskarten. Und nicht zuletzt: Begegnungen – zwischen Künstlern, Gästen und Personal.
Worum es ging
Der Hamburger Franzbrötchen-Verlag lud in Kooperation mit der Laeiszhalle zum Schreiben ein: Was verbindet Sie mit der Laeiszhalle? Was haben Sie hier erfahren oder verpasst? Was hätte alles passieren können? Erlebtes, Erdachtes oder Historisches – romantische, bedenkenswerte oder humorvolle Einsendungen wird der Franzbrötchen-Verlag in einem Buch veröffentlichen. Zur Form der Beiträge gab es keine Vorgaben: Ob Erlebnisbericht, Kurzgeschichte, Reportage, Interview, Gedicht oder Comic – alles konnte hier Platz finden.
Besichtigungen

Einige Autorinnen und Autoren nahmen an einer Führung durch die Laeiszhalle teil. Diese bot ihnen Einblicke in die Aufführungssäle, Probenräume und auch in die Keller und auf den Dachboden des Hauses.
Es ging eine wunderbare Vielfalt von Texten ein, aus der im Franzbrötchen-Verlag das Buch Schlichte Pracht und viel Musik entstand. Es wird im Oktober 2008 erscheinen.
